Kurztipp: Das Typemuseum geht in die nächste Runde

Das Typemuseum, welches jüngst noch ziemlich retro daherkam und einen recht veralteten Eindruck machte, hat nun endlich einen neuen Anstrich erhalten, der sich wirklich sehen lassen kann!

Die Ausrichtung der Webpage ist ein wenig kurios, im Typemuseum werden nämlich von Usern hochgeladene Beispiele von Typografie aller Art aus aller Welt präsentiert – sei dies ein Toilettenschild in London, die Bemalung eines Strommastes in Wien oder die Beschriftung eines Feuerlöschers aus Venedig.

Das Feld ist also enorm umfangreich und es ist eine Menge auf den ersten Blick unnützes Material dabei, aber man weiß schließlich nie, was man davon nicht doch als Anregung einmal benötigen kann. Dank guter Tags bzw. Filterfunktionen macht das Forum richtig Spaß und man findet jede Menge Anregungen, Beispiele und Ideen für die unterschiedlichsten Projekte!

Werft mal einen Blick hinein, was meint Ihr zum „neuen“ Typemuseum?

Viel Spaß damit & Greets

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Kurztipp: Paperazzo

So, liebe Freunde der Papierkultur,

kommen wir zu einem besonderen Kurztipp, nämlich dem Fachmagazin Paperazzo!

Wir haben es hier mit einem Magazin zu tun, welches sich mit Papier, im Speziellen natürlich Druckpapieren, und dessen Randbereichen auseinandersetzt. Ich bin darüber gestolpert, weil ich zum einen die dargebotenen Inhalte äußerst spannend finde, zum anderen, weil auch das jeweilige Coverartwork bei jeder Ausgabe ein besonderes Highlight darstellt. Dieses ist nämlich immer passend zu den Inhalten der Ausgabe gestaltet und aufbereitet, also mal in einer besonderen Holzoptik, mal im wundervollen Siebdruck, …

Ein wirklich tolles Fachmagazin! Großartig ist auch der spezielle Service, sich ein Probeexemplar gratis bestellen zu können, um vor einem Abo erst einmal in das Magazin reinzuschnuppern!

Schaut Euch doch einfach bei Interesse mal auf der Homepage von Paperazzo um, dort findet Ihr alle Infos zu den aktuellen Themen, Preisen und zur Bestellung des Probeexemplars!

Viel Spaß & Greets

Eigene Arbeit: AUE Open Air- Flyer 2013

AUE Open Air 2013 Flyer

AUE Open Air 2013 Flyer

AUE Open Air 2013

Das AUE Open Air ist ein aufstrebendes kleines Rock- und Metal-Festival, welches am 26. und 27. Juli 2013 in Nideggen-Berg (in der Nähe von Düren, zwischen Köln und Aachen) zum zweiten Mal stattfinden wird.

Nähere Infos zum Festival gibt es unter http://www.aue-openair.de.

Der Flyer

Der Flyer für das erste Jahr war sehr verspielt und comiclastig, und gerade diese Comic-Elemente (angefertigt von einem Comiczeichner aus meinem privaten Umfeld) sollten sich auch auf dem aktuellen Flyer wiederfinden, allerdings dieses Mal in einer weit erwachseneren Optik mit viel Grunge-Look, eben passend zum musikalischen Material.

Hier das Ergebnis:

AUE Flyer 2013 Front

AUE Flyer 2013 Front

AUE Flyer 2013 Rückseite

AUE Flyer 2013 Rückseite

Druckerei

Als Druckerei wurde in gemeinsamer Abstimmung die Online-Druckerei Viaprinto gewählt, die für dieses Produkt mit einem tollen Preis, gutem Material und einem sehr praktischen Proof-Service überzeugen konnten, es lohnt sich also, sich die Druckerei mal genauer anzusehen! 😉

Objektfoto-Übung: Red Drink

Hallo allerseits,

hier mal wieder eine kleine Objektfoto-Übung. Mir ging es bei diesem Shooting um eine sterile Darstellung eines roten Likörs, bei dem mittels Color-Key der Fokus klar auf das Getränk gelenkt wird. Um den sterilen Eindruck des Getränks  zu unterstreichen, wurden Wassertropfen oder weitere ablenkende Elemente auf dem Hauptobjekt  weggelassen. Die Holzplatte bildet dabei mit ihrem Grunge-Look einen Gegenpol.

Objektfoto-Übung

Objektfoto-Übung: Red Drink

Zugegeben, die Schärfe hätte noch einen Ticken stärker sein können und es ist auch etwas viel Korn hineingeraten, aber dennoch gefiel mir das Bild so sehr, dass ich es so belassen habe.

Was meint Ihr, ein gelungenes Test-Bild?

Greets & ein schönes Wochenende! 🙂

Neue Visitenkarten

Visitenkarten

Visitenkarten

Kollegen werden mich vermutlich gut verstehen, wenn ich behaupte, dass die eigene Geschäftsausstattung einen Gestalter sehr viel Zeit und Nerven kosten kann! Aber vermutlich ist dies nicht nur eine Begebenheit der grafischen Zunft, oder? 😉

Es hat auf alle Fälle viel Mühe gekostet und einige Entwürfe gedauert, aber nun sind meine beiden ersten Visitenkarten endlich fertig!

„Momentchen mal… ZWEI Visitenkarten?“, werden nun vielleicht einige fragen.

Ohja, zwei Visitenkarten!

Und dies hat auch Gründe, schließlich ist nicht jede Begegnung, bei der man gerne eine Karte weitergeben möchte, gleich geartet, darüber hinaus sind Menschen und Sitautionen nun einmal sehr verschieden, daher machen für mich zwei Karten durchaus Sinn.

Visitenkarte #1: Fokus auf die Information

Bei meiner ersten Karte liegt der Fokus der Gestaltung ganz klar auf dem Logo und den Kontaktdaten. Darüber hinaus ist das Format kein übliches Standard-Format, weches in jeden Visitenkartenschlitz üblicher Portemonnaies passt, sondern auf das Schein-Geld-Fach ausgelegt, um noch einen Hauch mehr Aufmerksamkeit zu provozieren.

Wie auch schon bei meinem Logo sollte sich die Gestaltung dennoch modern, aufgeräumt und auf den Punkt präsentieren. Für eine möglichst angenehme Optik wurde ein recht schweres Strukturpapier gewählt, für den praktischen Einsatz dazu noch eine beidseitige Beschichtung, um schneller Abnutzung (gerade bei den Geldscheinen in der Börse) vorzubeugen.

Hier also das Ergebnis:

Visitenkartenentwurf #1

Visitenkarte Entwurf #1

Visitenkarte #2: Fokus auf den menschlichen Faktor

Der menschliche Faktor? Damit ist gemeint, dass es immer wieder vorkommt, dass man bei einer Begegnung etwas gefragt wird, man gerne noch eine wie-auch-immer geartete Information – etwas persönliches – weitergeben möchte. Genau aus diesem Grunde ist die zweite Visitenkarte nach Standardmaßen angelegt und mit einem großräumigen Feld für persönliche Notizen ausgestattet. Es wurde ein ähnliches Strukturpapier wie bei Karte #1 gewählt, aber in diesem Fall natürlich nur einseitig beschichtet, um mit jedem greifbaren Stift eine Notiz weitergeben zu können.

Hier also Karte #2:

Visitenkarte Entwurf #2

Visitenkarte Entwurf #2

Und, was meint Ihr, sind die Karten gelungen oder weniger gelungen?

Konstruktive Kritik ist selbstverständlich erlaubt und erwünscht!

Greets

Kurznews: Jux, Flickr & BDG-Gehaltsreport 2012

Jux macht am 31. August 2013 die Hütte dicht

Ach herrje, noch vor ein paar Tagen habe ich das – in Deutschland anscheinend recht unbekannte – Jux an einen befreundeten Kollegen weiterempfohlen, und wenige Tage darauf erreicht mich die traurige Nachricht, dass der Verein auch schon wieder die Tore dicht macht – wie vor gar nicht langer Zeit das von Twitter aufgekaufte Posterous-Team die Schotten geschlossen hat.

Bei beiden Systemen muss ich zugeben: Sehr schade, das!

Gerade Posterous hatte es mir als sehr einfach zu bedienendes, umfassendes und praktischen Blogging-Tool sehr angetan, und auch Jux hat/hatte viele gute Ansätze und kann/konnte gerade durch seine Optik und Funktionalitäten punkten.

Der Markt bei Foto- und Blogsystemen scheint nach wie vor sehr schnelllebig zu sein, so dass man sich bei den StartUps nie wirklich darauf verlassen kann, nicht bald schon wieder umsiedeln zu müssen.

Flickr Relaunch

Auf der anderen Seite hat dagegen Flickr nun seinen Relaunch gewagt und einige – vor allem visuelle – Neuerungen im Gepäck, ist daher auf jeden Fall einen intensiveren Blick für all jene wert, die sich mit der Fotocommunity bislang noch nicht stark auseinandergesetzt haben oder deren Inhalte schon seit geraumer Zeit unbeachtet vor sich hinschlummern! Vor allem ist die Speichererweiterung auf 1TB (for free) wirklich amtlich!

BDG Gehaltsreport 2012

Der Berufsverband der deutschen Kommunikationsdesigner präsentiert seinen neuen Jahresbericht! In diversen Blogs und Foren sind zu diesem auch gleich hitzige Diskussionen entbrannt über die Aussagekräftigkeit, Interpretationsansätze und mögliche Folgen der enthaltenen Zahlen und Fakten. Neben dem Bericht selber ist z.B. der FontBlog-Eintrag und die dazu gehörige Diskussion sehr interessant! 🙂

Kurztipp: Fachthemen bei Laserline

Immer wieder muss man Dinge nachsehen oder nachschlagen, und in diesem Zusammenhang ist mir vermehrt der großartige Fachthemen-Blog bei Laserline aufgefallen.

Hier findet man Infos und Hinweise zu einer Vielzahl interessanter Themen, beispielsweise ein toller Artikel zum Thema Buntaufbau/Unbuntaufbau oder zur Unterscheidung von Marken- und Geschmacksmustern.

Ein Blick lohnt sich absolut!

Darüber hinaus liefert Laserline auch gerne ein Infobüchlein für Kunden mit, in dem es viele wichtige Infos und Hinweise rund um Druck und Papier gibt, also zum Beispiel zu Farbprofilen, Druck- und Falzarten, Veredelungen oder generell zum PDF-Workflow.

Tolle Sache! 🙂